24 Stundenpflege daheim | Gemeinsam durchs Leben, gemeinsam alt werden

„Alles ist vorbei und keiner mehr da, die Kinder aus dem Haus. Wir wollen doch keinem zur Last fallen, aber in ein Seniorenheim wollen wir auch nicht. Wir wollen zuhause bleiben.“

Nicht selten höre ich nun über die Jahre, die ich persönlich in der häuslichen 24-Stunden-Pflege aktiv bin und sehr nah am Menschen und seinen oft sehr einschneidenden Lebensveränderungen durch Alter und Krankheit bis hin zu Pflegebedürftigkeit dran bin Folgendes:

Oft sind wir auf der herzzerreißenden Suche nach dem „Wie Geht es weiter?“, wenn es eben aufgrund des Alters nun nicht mehr so ganz alleine geht.
Es ist so viel: das Einkaufen, die Pflege von Haus und Wohnung, das Auto steht noch in der Garage, aber fahren sollte man aufgrund so einiger gesundheitlicher Aspekte doch besser nicht mehr. Alles geht nun beschwerlich, bis so Manches leider gar nicht mehr von der Hand geht, wie man es ein Leben lang gewohnt war. Sich damit abzufinden, dass nun eben alles langsamer geht, dass man auch den Hund bei Wind und Wetter nicht mehr so einfach Gassi gehen führen kann wie Jahre zuvor, das ist nicht leicht.
Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt, für den es schon mal einer Weile bedarf, bis man sich neu ordnet und sich selbst auch zugestehen kann, Unterstützung rund um Haushalt und Alltagsbegleitung für Senioren anzunehmen.

Langsam beginnt man Großmutter und Großvater von früher zu verstehen…

„Nun sind wir 60 Jahre verheiratet. Wir wollen doch jetzt nicht getrennt werden!

Vor einiger Zeit war ich zu Besuch bei einem alten Ehepaar in ihrem schönen Zuhause.
Herr Heinz und seine Frau Hannelore machten sich große Sorgen, voneinander getrennt zu werden. Herr Heinz erlitt vor einigen Jahren leider einen Schlaganfall, der ihm sehr schwer zu schaffen machte. Mit viel Mühe und Willen schaffte er es, die Sprache wieder zu erlernen. Auch das Laufen mit Gehstock ist ihm wieder möglich, wenn er auch damit sichtbar schwer zu Fuße ist, und der linke Arm nicht so ganz will wie er es sollte. „Das wird nicht mehr“, sagt Herr Heinz, „aber sind wir mal zufrieden, so wie es ist. Meine Frau ist nun 79 Jahre und ich 85 Jahre alt.“ Beide sind sehr stolz darauf, wie sie das alles gemeinsam geschafft haben über die Jahre.

Mit meinem Mann bin ich doch ein ganzes Leben lang durch dick und dünn gegangen. Nach dem Krieg hatten wir mit den Schwiegereltern zu viert eine winzig kleine Wohnung bewohnt. Ich erinnere mich noch an die Eisblumen am Fenster, wir froren und doch waren wir auf unsere Weise sehr glücklich, ein Dach über den Kopf zu haben und zusammen sein zu können.
Aus allem hatten wir damals etwas gemacht. Mein Mann hatte sogar ein eisernes Bügeleisen aus allen möglichen Abfällen selbst gemacht – Sie werden es nicht glauben!“ sagte die alte Dame, „hol es doch mal rüber, Heinz, das Bügeleisen!“ Und tatsächlich holte der Mann es aus dem Nebenraum, dieses Relikt aus alten Tagen, aus einer Zeit, die mit so vielen Erinnerungen verbunden war.
Dann kam der Wiederaufbau nach den Kriegsjahren. Diese Zeit war verbunden mit einem sehr starken familiären Zusammenhalt. Frau Hannelore erinnert sich, wie sie doch selbst jahrelang neben ihrer Berufstätigkeit ihre Schwiegermutter nach einem Schlaganfall zu Hause gepflegt hat.
„Und nun so etwas!“ sagt sie, „Nun brauchen wir selbst Unterstützung im Pflegealltag!“

„Nun stehen wir aber vor der wohl schwersten Herausforderung unseres gemeinsamen Lebens“

Vor ungefähr einem Jahr hatte meine Frau eine Augenoperation. Sie muss seitdem immer wieder in die Klinik. Nun ist sie ja auch nicht mehr die gesündeste und alles geht nicht mehr so flott wie früher. Und so Manches wie Einkaufen, zum Arzt fahren oder auch mal die Hilfe, wenn einer von uns krank ist. Alles wird schwerer.
Um die Ecke geschlichen kam eine auch schon etwas ältere Katze, die die Augen der beiden doch zum Lächeln brachte. Mit einem Sprung saß sie auf Frau Hannelores Schoß. Schnurrend schmiegte sie sich an die alte Dame. Die Stimmung im Raum wurde für kurze Zeit gleich etwas lockerer.

„Wissen Sie, Frau Stuber“, sagte der alte Herr nun, „in der Nachbarschaft haben wir über Sie und die 24 Stundenpflege daheim gehört. Welche Hilfe können Sie uns anbieten, damit keiner von uns in ein Altenheim muss?“ Dabei sahen sich die beiden an wie Kinder, die Angst haben getrennt werden zu müssen, weil sie sich gegenseitig nicht mehr ausreichend helfen können.
„Auch wollen wir in den letzten Jahren unser Haus hier nicht verlassen.“
Ich muss zugeben, das ist eine der vielen sehr bewegenden Lebensgeschichten, die mich selbst sehr froh und erfüllt machen. Gerade auch daraus ziehe ich meine Leidenschaft und meinen Antrieb, den individuellen Service der 24-Stunden-Haushaltshilfen und 24-Stunden-Pflegekräfte im eigenem Zuhause anbieten zu können mit dem besonderen herz&hand-Pflege-Vorteilspreis.

24 Stunden Pflege in und um München – schafft Lebensqualität

pflegedienst in münchen

Je nach Bedarf und Pflegebedürftigkeit der zweiten zu betreuenden Person in einem Haushalt wird in jedem Einzelfall in einem persönlichen Gespräch der individuelle Pflegebedarf und somit auch ein verbindlicher Monatspreis für eine Zwei-Personen-Altenpflege in einem Haushalt ermittelt.
Nach einem ausführlichen Gespräch (auch im Falle von Herrn Heinz und Frau Hannelore) wurden nun noch die Angehörigen informiert. Gemeinsam entschied sich die Familie für das Modell der 24-Stundenpflege daheim.

Haben Sie Fragen rund um die unsere Seniorenbetreuung in München? Dann rufen Sie uns direkt und kostenfrei an.
Hier finden Sie weitere Informationen zur 24-Stunden-Pflege in München.
Hier steht der Fragebogen zur 24-Stunden-Pflege für Sie bereit.