Bluthochdruck und seine Folgen

Bluthochdruck gehört zu den schleichenden Volkskrankheiten in Deutschland. Nach Schätzungen ist fast jeder zweite Bundesbürger von erhöhtem Blutdruck betroffen. Mit steigendem Lebensalter steigt auch das Risiko an dieser Erkrankung. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie einen erhöhten Blutdruck haben. Somit einer größeren Gefährdung für einen Schlaganfall oder organischen Erkrankungen unterliegen. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks und eine bewusste Lebensweise sind anzuraten. Die Vorbeugung von Bluthochdruck kann in jedem Lebensalter beginnen kann. Ist es erst einmal zu einem Schlaganfall oder einer ähnlich schweren Erkrankung gekommen, ist ein intelligenter Umgang mit der neuen Situation entscheidend.

Wie entsteht Bluthochdruck überhaupt?

Blut ist der natürliche Lebenssaft und trägt Sauerstoff und weitere Nährstoffe durch unseren Körper. Das Herz treibt den Blutkreislauf mit einem bestimmten Druck an, der von vielen Faktoren abhängt. Beispielsweise kann es durch Ablagerungen im Laufe des Lebens zu einer Verengung der Arterien kommen. Das Herz muss so mehr Druck für den Bluttransport aufbringen muss. Das Risiko ist hierbei nicht nur die Überlastung des Herzens, auch Äderchen können unter diesem starken Druck platzen. Passiert dies bei der Blutversorgung im Gehirn, wird klassischerweise von einem Schlaganfall gesprochen.

Auch eine ungesunde Lebensweise kann den Bluthochdruck fördern. Beispielsweise sorgen alltäglicher Stress oder ständige Überforderung dafür, dass das Herz Höchstleistungen erbringt und große Mengen Blut durch den Körper pumpt. Selbst bei gesunden Arterien steigt hierdurch der Blutdruck. Ein Problem, das bereits jüngere Menschen mit einem hektischen Lebenswandel betrifft. Fehlen zudem ausreichend körperliche Bewegung und wird der Körper nicht mit genügend Nährstoffen versorgt, steigt das Risiko ernsthafter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems weiter.

Lässt sich das Risiko Bluthochdruck reduzieren?

Manche Menschen werden von Natur aus mit hohem Blutdruck geboren bzw. entwickeln diesen früh im Leben. Gegen diese genetische Vorbelastung lässt sich wenig tun, alleine die Lebensweise sollte hieran angepasst werden. Gesundes Essen, wenig Stress und ausreichend Bewegung helfen dabei, den Kreislauf sprichwörtlich in Schwung zu bringen und das Herz zu stärken. Ein gestärktes Herz-Kreislauf-System unterliegt einem geringeren Risiko, mit hohem Blutdruck arbeiten zu müssen und Risiken vom Schlaganfall bis zum Herzversagen zu provozieren.

Wer Zeit seines Lebens einen gesunden Blutdruck hat, übersieht das wachsende Risiko im steigenden Lebensalter. Selbst Personen mit einem extrem niedrigen Blutdruck können ab dem Rentenalter hiervon betroffen sein. Mit den obigen Maßnahmen lässt sich frühzeitig vorbeugen, eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks durch den Arzt ist dennoch anzuraten.

Nach Schlaganfall & Co. mit einer 24-Stunden-Pflege bestens versorgt

So gut Vorbeugung und Risikoerkennung auch waren – nicht immer lassen sich gravierende Eingriffe ins gewohnte Leben wie ein Schlaganfall verhindern. Um in dieser Situation eine gehobene Lebensqualität zu wahren, ist die Zusammenarbeit mit einem 24-Stunden-Pflegedienst empfehlenswert. Dieser übernimmt neben der häuslichen Krankenpflege der gesamten Grundpflege die Betreuung rund um die Uhr und bietet Leistungen, die im individuellen Fall gewünscht wären. Lassen Sie sich beispielsweise in der Phase der Rehabilitation bekochen oder unternehmen Sie Ausflüge in die freie Natur. Was nach einem Schlaganfall alleine kaum möglich wird, schafft Ihnen mit einem Pflegedienst neue Perspektiven.

Gerne informieren wir Sie zu diesem sensiblen Thema, wobei sich die 24-Stunden-Pflege nicht alleine für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall anbietet.

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