Die Pflege eines Angehörigen mit Demenz ist für jedes Familienmitglied eine große Herausforderung. Neben klassischen Symptomen wie dem Verlust von Erinnerungen oder der fehlenden Orientierung im alltäglichen Umfeld kommt es bei Demenzkranken zu weiteren Problemen, die im Vorfeld unterschätzt werden. Eines der wichtigsten Beispiele ist der Umgang mit Schmerzen, die aufgrund der Erkrankung nicht mehr so einfach und eindeutig geäußert werden können. Im Folgenden machen wir Sie mit den wichtigsten Anzeichen von Schmerzen bei einer Demenz vertraut und zeigen Ihnen, wie Ihnen die herz&hand 24 Stunden Pflege weiterhelfen kann.

Chronische und akute Schmerzen im hohen Alter sind keine Seltenheit

Jeder Mensch macht mit steigendem Alter körperliche Veränderungen durch, die auch schmerzhaft verlaufen können. Unabhängig von einer Demenz sind Millionen Menschen hierzulande mit Beschwerden wie Rückenschmerzen, Knieschmerzen und ähnlichen Problemen vertraut. Kommt eine Demenz hinzu, ergibt sich für alle Beteiligten eine große Schwierigkeit. Der Demenzkranke erlebt akute oder chronische Schmerzen, kann diese jedoch seinem Umfeld nicht mehr adäquat mitteilen. Darum müssen Angehörige oder der Pflegedienst ahnen können, weshalb der Demenzkranke leidet.

In vielen Fällen sind Schmerzen kein unlösbares Problem. Für viele Symptome gibt es effektive Behandlungsmethoden, die bei einer Demenz wie bei anderen Patienten angewendet werden können und für eine Linderung oder Heilung sorgen. Es geht eher darum, die genauen Ursachen der jeweiligen Schmerzen zu ermitteln, damit die richtige Form der Behandlung eingeleitet werden kann. Eine genaue Beobachtung und umfassende Erkenntnisse sind hierfür entscheidend, die Ihnen beispielsweise unsere herz&hand 24 Stunden Pflege zusichern kann.

Was deutet auf Schmerzen hin?

Auch wenn Betroffene einer Demenz im fortschreitenden Stadium nicht mehr die Worte für ihre Schmerzen finden – sie werden diese weiterhin äußern. Vom sanften Wimmern bis zu lautem Schreien reicht das Spektrum, aus dem sich die Stärke der empfundenen Schmerzen herleiten lässt. In vielen Fällen reagiert der Betroffene empfindlich auf Berührung an bestimmten Stellen, ein vorsichtiges Abtasten kann zur Eingrenzung der körperlichen Schmerzen beitragen.

Außerdem sollten Angehörige oder der Pflegedienst darauf achten, ob sich der Betroffene regelmäßig an bestimmten Körperstellen berührt, kratzt oder ein ähnlich auffälliges Verhalten zeigt. Auch emotionale Veränderungen können auf Schmerzen hindeuten, beispielsweise wenn der Erkrankte häufig wütend oder gereizt reagiert. Dies kann selbst für ein Frühstadium gelten, wo der Demenzkranke von seinen Schmerzen mitgenommen wird und diese nicht äußern möchte.

Appetitlosigekeit & Co. – auffälliges Verhalten bei Demenzkranken erkennen

Nicht alle Schmerzen kann der Demenzkranke eindeutig zeigen. Beispielsweise kann er Magenschmerzen haben, die vom Druckgefühl auf dem Bauch bis zu Verdauungsproblemen nach dem Essen reichen. Wichtig ist deshalb, den Erkrankten gut und regelmäßig zu beobachten und seine Verhaltensweisen richtig zu deuten. Ein Beispiel hierfür ist Appetitlosigkeit. Wenn der Demenzkranke nicht mehr richtig essen möchte, kann dies auf vielerlei Schmerzen am Körper hindeuten, genauso wie auf psychische Probleme wie eine hohe Demotivation und fehlende Lust am Leben.

Zwar muss nicht jede Veränderung im Wesen direkt mit Schmerzen oder schwerwiegenden Veränderungen der Lebensqualität verbunden sein. Umgekehrt sollte dies aber nicht ausgeschlossen, sondern sehr gut beobachtet werden. Angehörige und Pflegekräfte sollten sich deshalb immer wieder bemühen, ins Gespräch mit dem Erkrankten zu kommen. Selbst wenn dieser wegen seiner Demenz keine eindeutigen Antworten geben kann, liefert die stetige Beobachtung eventuell wertvolle Indizien.

Zusammen mit einem Arzt eine realistische Einschätzung treffen

Natürlich sind Sie bei einer Demenz und Schmerzen des Betroffenen nicht auf sich allein gestellt. Regelmäßige Untersuchungen durch den Hausarzt sollten eine Selbstverständlichkeit sein, unabhängig von der guten Betreuung durch einen Pflegedienst. Hierbei gilt es für beide Seiten, sich zu unterstützen und dem Patienten ein möglichst schmerzfreies und würdevolles Leben zu ermöglichen.

Der behandelnde Arzt sollte die genannten Beschwerden ernst nehmen und sich genauer mit dem Patienten befassen. Auch wenn die Diagnose extrem schwierig erscheint und keine eindeutige Schmerzquelle auszumachen ist, sollte der Arzt unentwegt bemüht sein. Umgekehrt können Sie dem Arzt mit Ihren alltäglichen Beobachtungen weiterhelfen, die möglichen Ursachen einzugrenzen und schneller zu einer fundierten Einschätzung der Schmerzen zu gelangen.

Pflegekräfte und ihre Erfahrung als wichtiger Anhaltspunkt

Für die genaue Beobachtung eines Patienten mit Demenz sind Angehörige nicht der einzige Maßstab. Auch Pflegepersonal sollte in die Überlegungen eingebunden werden. Kommt es beispielsweise zur täglichen Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst, sollte dieser häufiger auf eventuelle Veränderungen im Verhalten des Gepflegten angesprochen werden.

Noch hilfreicher ist in diesem Zusammenhang, von einer Rundum-Betreuung des Demenzkranken zu profitieren. So sind unsere Mitarbeiter der herz&hand 24 Stunden Pflege bestens mit den Ansprüchen der Demenzpflege vertraut und wissen, auf welche Indizien bei Schmerzen zu achten ist. Durch die Pflege zu allen Tag- und Nachtzeiten werden alle neuen Verhaltensweisen und Beschwerden schnell erkannt, um zeitnah behandelt zu werden.

Mit der herz&hand 24 Stunden Pflege zur sicheren Betreuung von Demenzkranken

Eine Pflege rund um die Uhr bietet viele Vorteile und sorgt für eine effektive Entlastung und Unterstützung der Angehörigen und des ambulanten Pflegedienstes. Mit der herz&hand 24 Stunden Pflege entscheiden Sie sich für einen kompetenten Partner mit einem erstklassigen Service, der Ihnen und dem Demenzkranken weiterhilft. Sorgen Sie dafür, dass Schmerzen aller Art schnell erkannt werden und es zu einer schnellen Linderung und Behandlung der Beschwerden kommen kann. Wir beraten Sie gerne und bieten Ihnen neben starken Pflegeleistungen bei einer Demenz weitere Dienstleistungen der klassischen 24-Stunden-Pflege.

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