Kostenlose Pflegehilfsmittel beantragen

Pflegestärkungsgesetz 2015

 Sie pflegen einen Angehörigen mit Pflegestufe?

Kostenlose Pflegehilfsmittel laut § 70 Abs.1 & § 40 Abs. 2 SGB XI.

Ab Januar 2015 erhöht sich der Anspruch von bisher € 31,00 auf € 40,00 pro Monat. Mit diesem pauschalen Maximalbetrag,  können Sie ausgewählte Pflegehilfsmittel wie saugfähige Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel für Hände und Flächen, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzschürzen bestellen.

Speziell solche Verbrauchsmaterialien werden in der häuslichen Pflege täglich gebraucht und verursachen erhebliche Kosten, wenn diese eigenständig auf eigene Kosten gekauft werden müssen.

Warum ist die Verwendung von Pflegehilfsmitteln so wichtig?

Bei der Pflege ist ein regelmäßiger und oft intensiver Körperkontakt unumgänglich und notwendig. Dies bringt eine besondere Verantwortung mit sich. Wer ohne Schutzvorkehrungen pflegt, setzt die gepflegte Person permanent einer erhöhten Ansteckungsgefahr aus. Das ist vor allem gefährlich, weil die gepflegte Person oft gesundheitlich geschwächt und daher besonders anfällig ist. Auf der anderen Seite unterliegt der Pflegende, wenn er keine Hilfsmittel verwendet, praktisch täglich dem Risiko, mit Erregern, Exkrementen etc. in Berührung zu kommen.
Wer die Pflegehilfsmittel konsequent verwendet, schützt also nicht nur die zu pflegende Person, sondern auch sich selbst.

Nur bei Verwendung von Schutzhandschuhen, Mundschutz und Desinfektionsmitteln ist die Einhaltung der erforderlichen hohen Hygienestandards sichergestellt. Die Bettschutzeinlagen erhöhen den Komfort der gepflegten Person und schützen das Bett zuverlässig vor Verunreinigungen zum Beispiel durch Ausscheidungen. Damit spielen Bettschutzeinlagen nicht nur eine wichtige hygienische Rolle, sondern entlasten Sie zusätzlich von unnötigem Reinigen des Bettes und Waschen der Bettwäsche.

Grundlage / Voraussetzung für den Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel

Es muss eine Pflegestufe oder eingeschränkte Alltagskompetenz z.B. Pflegestufe 0 bereits vorliegen. Der zu Pflegende darf nicht in einem Pflegeheim leben, oder zu 100% durch einen ambulanten Pflegedienst versorgt werden. Es muss eine Privatperson – oder auch ein 24Stunden Pfleger involviert sein.

Da nicht jeder seine  Ansprüche aus der Hilfe bzw. Pflegebedürftigkeit kennt – fragen Sie uns unverbindlich nach der optimalen Nutzung des gesetzlichen Entlastungsangebots zu den kostenlosen Pflegehilfsmitteln.

Sie zahlen keinen Euro Pflegehilfsmittel werden mit der Pflegekasse abgerechnet.

Wir wickeln alles für Sie ab…

Bestellformular für kostenlose Pflegehilfsmittel anfordern

Nutzen Sie einfach und bequem unser Formular, um kostenlose Pflegehilfsmittel für Personen mit Pflegestufen anzufordern.
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